Freiheitliche Partei Deutschlands


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Der Unterschied

von J. Hertrampf

Geraten Politiker in eine kritische Lage, dann geben sie Durchhalteparolen aus. Sie sparen nicht mit Appellen an die Bereitschaft der Menschen, mit allen Kräften die vorgegebene Linie zu befolgen. Zu Kaisers Zeiten hieß das: Für Kaiser und Vaterland bis in den Tod! Im Dritten Reich: Der Führer hat eine Wunderwaffe. In der DDR: Der Sozialismus siegt! Und heute: Glaubt an die Bundes- kanzlerin. Doch einen Vertrauensvorschuss gibt es nicht mehr. Weiterlesen


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Ecuador macht´s weiter vor!

Ecuador zahlt seine Schulden nicht, die auf dubiose Weise entstanden sind.
von Kay Hanisch

Nachdem im Herbst im südamerikanischen Ecuador eine neue Verfassung per Volksentscheid angenommen wurde, die den Umweltschutz stärkt, ausländische Truppen des Landes verweist, den Bürgern mehr Mitbestimmungsrechte gibt und die nationalen Reichtümer und Bodenschätze vor einem Ausverkauf schützt, befindet sich das Land nun wieder in einer Vorreiterrolle. Weiterlesen


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Das Geld

von J. Hertrampf

Wenn Banken und Konzerne Milliarden schlucken, gibt es in der Öffentlichkeit keinen Protest. Auch die Oppositionsparteien halten still, die großen und und die kleinen. Selbst die Gewerkschaf-ten und die unzähligen Verbände und Vereine wiegen bedächtig die Köpfe, denn irgendwie muss es ja weitergehen. Wenn aber das Bundesverfassungsgericht die Wiedereinführung Pendlerpauschale verlangt, dann erhebt sich ein Für und Wider, ein Wenn und Aber. Weiterlesen


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Parteitag der Ratlosen“ …

…dass die CDU die Kraft zur Erneuerung aufbringen würde, war der Parteitag eine Enttäuschung…“

von J. Hertrampf

Für die jenigen, die noch darauf hofften, dass die CDU die Kraft zur Erneuerung aufbringen würde, war der Parteitag eine Enttäuschung. Für die politischen Realisten dagegen war er eine Bestätigung dessen, dass diese Regierungspartei am Ende ist. Da die CDU die hauptsächliche Stütze der BRD ist, ergibt sich daraus die Perspektivlosigkeit für das ganze gesellschaftliche System. Weiterlesen


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Gedicht zur Finanzkrise

Die Finanzkrise

Wenn die Börsenkurse fallen, regt sich Kummer fast bei allen, aber manche blühen auf: Ihr Rezept heißt Leerverkauf.
Keck verhökern diese Knaben Dinge, die sie gar nicht haben, treten selbst den Absturz los, den sie brauchen – echt famos!
Leichter noch bei solchen Taten tun sie sich mit Derivaten: Wenn Papier den Wert frisiert, wird die Wirkung potenziert.
Wenn in Folge Banken krachen, haben Sparer nichts zu lachen, und die Hypothek aufs Haus heißt, Bewohner müssen raus.
Trifft’s hingegen große Banken, kommt die ganze Welt ins Wanken – auch die Spekulantenbrut zittert jetzt um Hab und Gut!
Soll man das System gefährden? Da muß eingeschritten werden: Der Gewinn, der bleibt privat, die Verluste kauft der Staat.
Dazu braucht der Staat Kredite, und das bringt erneut Profite, hat man doch in jenem Land die Regierung in der Hand.
Für die Zechen dieser Frechen hat der Kleine Mann zu blechen und – das ist das Feine ja – nicht nur in Amerika!
Und wenn Kurse wieder steigen, fängt von vorne an der Reigen – ist halt Umverteilung pur, stets in eine Richtung nur.
Aber sollten sich die Massen das mal nimmer bieten lassen, ist der Ausweg längst bedacht: Dann wird bisschen Krieg gemacht.

Kurt Tucholsky, 1930, veröffentlicht in „Die Weltbühne“
Freundlicherweise wurde uns dieses Gedicht von Herrn G. Pfeiffer zugesandt.


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Den Niedergang aufhalten – eine neue Richtung einschlagen

von J. Hertrampf

Nun ist die Krise da. Schlagartig rückt sie das ins Rampenlicht, worauf die demokratische Opposition in den vergangenen Jahren immer wieder hingewiesen hat: Vertrauensverlust gegenüber der Politik, technologische Defizite in der Wirtschaft, Absturz der Staatsfinanzen, außenpolitische Isolation. Weiterlesen


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Finanzkrise – Irrweg und Ausweg

von J. Hertrampf

Geld ist als allgemeines Tauschmittel eine Bedingung der Arbeitsteilung. Und Geld ist gleichzeitig Herrschaftsmittel. Geld kann beide Funktionen erfüllen, je nach der Absicht, mit der es verwendet wird. Als Tauschmittel gibt es dem Einzelnen die Möglichkeit, für sein Geld die Produkte und Leistungen zu erwerben, die seinen Bedürfnissen entsprechen. Weiterlesen